
Aus der Bild Zeitung:
Sie ist der blondeste Blondinen-Witz Deutschlands – ein ziemlich guter sogar: Wenn Daniela Katzenberger (23) im TV ihre Schoten erzählt, brüllen Millionen Zuschauer los. Oder fassen sich an den Kopf. Oder schämen sich fremd. Oder alles gleichzeitig. Jedenfalls ist die Katzenberger Kult. Wie sie wirklich tickt? Tja – lesen Sie selbst …
Meine Mama sagt immer zu mir: „Niemand ist perfekt – und schon gar nicht du.“ Recht hat sie! Perfekt ist doch auch langweilig.
Über meine schiefen Eckzähne habe ich mich zum Beispiel schon oft geärgert.
Ich hatte ja mal eine Spange, aber die hab ich als Kind gleich im Gully versenkt. Autsch, das gab ’ne ziemliche Backpfeife von der Mama …
Jetzt bereue ich immer öfter, dass ich damals so blöd war. Nun mach ich aber das Beste aus meinen schiefen Zähnen und klebe mir immer Glitzersteinchen auf die Dinger. Wenn schon, denn schon!
Das mach ich mit Nagelkleber – und im Idealfall halten die dann so zwei, drei Monate. Irgendwann fallen sie ab und ich schluck sie runter …
Das reinigt bestimmt den Darm. Und wer kann schon von sich behaupten, Strasssteinchen im Hintern zu haben.
Manchmal glaub ich, ich bin genauso wie meine Zähne: ein bisschen schräg, aber total echt und rein.
Mit meiner Mama streite ich mich heute noch. Letztens hat die doch glatt zwei Plastikflaschen bei mir aus dem Müll gekramt und gesagt: „Bring die weg, sonst hau ich sie dir auf den Kopf.“
DAS BRINGT DIE ECHT.
Die regt sich auch immer auf, wenn ich „Scheiße“ sage. Letztens saß sie neben mir und hat mir bei jedem Sch…-Wort einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben. Ich glaube, die hat total vergessen, dass dabei Gehirnzellen absterben.
Da muss man bei mir ja ein bisschen vorsichtig sein. Auf jeden Fall hab ich in 30 Minuten 10-mal das böse Wort gesagt.
Mama hat ja auch einen Schlüssel zu meiner Wohnung. Schon allein, weil das sonst mit dem Schlüsseldienst zu teuer werden würde. Ich bin ja so’n Schussel. Auf jeden Fall ist sie der einzige Mensch, den ich kenne, der im selben Moment klopfen und aufschließen kann.
Manchmal schlafen wir zusammen in einem Hotelzimmer. Dann pflaumt sie mich immer von der Seite an, dass ich nicht so laut sein soll. Ich steh ja vor ihr auf, da ich länger im Bad brauche. Da ist sie schon vom Zähneputzen und Pinkeln genervt. Am liebsten wäre ihr in diesem Moment, wenn ich gar nicht atmen würde.
Männer denken ja immer, Frauen gehen nicht aufs Klo, die schwitzen das irgendwie aus. Die wollen das immer alles nicht so genau wissen. Ich hab kein Problem damit, über meine Hornhaut und so zu sprechen.
Ja, die hat nämlich fast jede Frau und Pumps-Trägerinnen ganz besonders. Denn das ist Gesetz: Hohe Schuhe machen Hornhaut. So, nun haben wir das auch mal besprochen.
Ich finde ja auch, dass ich im wahren Leben besser als im Fernsehen aussehe. Außer morgens, wenn ich aus dem Bett komme. Ich weiß, dass ich scheiße aussehe ohne Make-up.
Keine Frau, die sich jeden Tag schminkt, findet sich ohne Make-up schön.
Aber Fernsehen macht echt hässlich. Das macht nicht nur dicker, sondern zeigt auch schon Pickel, bevor die überhaupt da sind.
Das schönste Kompliment ist, wenn jemand zu mir sagt: „Du bist gar nicht so dick wie im Fernsehen.“ Oder noch besser: „Du bist nicht so, wie du aussiehst.“
DAS STIMMT.
Ich seh vielleicht aus wie ein Zirkusaffe, bin aber keiner …